Das Ruhrgebiet ist eine Industriekultur, Sprache musste funktional, kurz und knapp sein, auf richtige Grammatik kann man auch mal verzichten und vom vollständigen Satzbau auch mal absehen (“Kohle hier!”). Daher hier einige Beispiele ruhrpöttlicher Sprachkunst – die übrigens auch schon Bastian Sick, seines Zeichens Sprachpapst erkannt hat – sind sie doch die einzigen, die eine Verlaufsform besitzen, eine Zeitform, die in der “normalen” deutschen Sprache nicht vorkommt – aber was ist schon normal? Siehe hierzu auch
“Is dat de Doktor wo man mit de Füße hingehen tut?”
“Ey wo gehste? – Pommes!”
“Pommäs Schranke un ne C-Wurscht, un für de alte da ne frika”
“Schennifer gehn ma pommes mit majo dat wird ein spaß!!”
“Hö ma!”
“Nee, gibbet nich, hamma nich.”
“Boah, is dat wieder am Regnen dran!”
Wie ihr seht, haben sich meine kulturellen Ausflüge bisher eher auf die Pommesbude beschränkt … Danke auch der StudiVZ-Gruppe für Anregungen!
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