Abenteuer Ruhrgebiet
Zumindest vorübergehend hat es mich ins Ruhrgebiet verschlagen.
Für alle, die mich nicht kennen: Ich bin ein norddeutsches Gewächs, an der Küste aufgewachsen und der Ruhrpott ist bisher ein ziemlich weißer Fleck auf meiner Landkarte.
Aber nun wollte ich halt auch mal wissen, wie die Menschen südlich der Elbe so drauf sind, Ländereien von denen man in Schleswig-Holstein ja nur munkeln hört, Gerüchte die besagen, es wäre schon Norditalien dort, man bräuchte mindestens ein Visum zur Einreise und vernünftigen Tee würde man da erst recht nicht bekommen.
Unerschrocken wie immer machte ich mich also Ende Februar auf dem Weg, nicht ohne vorher meine Sonnenbrille, zwei Kilo Thiele Tee und meinen Reisepass eingepackt zu haben.
Die Einreise verlief dann allerdings enttäuschend unspektulär. Niemand wollte meinen Ausweis oder Reisepass sehen, nicht mal der Burger King Mitarbeiter im Rasthof Dammer Berge – das kennt man unter anderem aus bayrischen Freistaatverhältnissen anders. Ab dem Osnabrücker Land wurde es etwas hügeliger, das war´s dann auch schon. Soviel zu Gerücht 1 nördlich der Elbe. Was es mit dem Rest auf sich hat, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
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