Zugegebenermaßen, ich war in den letzten Wochen mehr im Norden unterwegs als im Ruhrgebiet. Nach unserem touristischen Erkundungswochenende kann ich leider keine weiteren Aktivitäten vermelden. Obwohl meine täglichen Ausflüge mit der U-Bahn durchaus auch Erlebnischarakter haben – aber dazu vielleicht mal an anderer Stelle mehr.
Doch die Ausflüge an Alster, Elbe und Ostsee haben das mehr als ausgeglichen. Denn was braucht der Mensch schon mehr zum Glücklich sein als ein paar schöne Schiffe, eine steife Brise um die Ohren und ein bisschen Wasser, oder auch ein bisschen mehr. Von alldem halten Hamburg und mein zuhause in Schönberg bei Kiel mehr als genug bereit. Das letzte Wochenende an der Ostsee ließ dann auch schon ein erstes Wassertesten zumindest mit den Füßen zu und gechillte Spaziergänge im warmen Sand. Und mit diesem Lebensgefühl kann der Pott trotz Kulturhauptstadt, Theaterdichte und Industriedenkmäler-Schick einfach nicht richtig mithalten. Was nützt einem das alles, wenn man zum nächsten Park mit dem Auto anreisen muss? Und „Dorfpunks“ haben wir auch endlich im Schönberger Verzehrkino im 70er Jahre Charme gesehen – im Ruhrpott lief der nirgendwo …
Ganz angesagt in den Großstädten der Welt sind ja so genannte City Beaches. So auch hier, da wird fleißig Sand an Rhein und Ruhr geschippt und Strandkörbe draufgestellt, das Ergebnis kann sich dann auch sehen lassen. Aber ohne richtig gute Fischbrötchen, Dünen, Deiche und Molen fehlt halt doch immer was.
Richtiger Strand geht so:








































































































































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